Opel ist fast täglich in den Schlagzeilen, wegen der unsicheren Lage bezüglich der Zukunft von Opel. Insbesondere deshalb macht sich so mancher Opelfahrer Sorgen um die Versorgungssicherheit der Ersatzteile für Opel Fahrzeuge. Gerade dann, wenn die Fahrzeuge noch verhältnismäßig neu sind, kann damit gerechnet werden, dass erst in einigen Jahren ein Ersatzteil gebraucht wird. Was aber, wenn Opel bis dahin pleite ist und nicht von neuen Investoren unterstützt bzw. gerettet wurde? Zunächst kann insofern beruhigt werden, dass es eine rechtliche Regelung gibt: Die deutschen Opelhändler sind auch nach dem Auslaufen eines Modells dazu verpflichtet 12 Jahre lang Ersatzteile liefern zu können. Hinzu kommt, dass viele der Auto Modelle von Opel baugleich mit Modellen anderer Hersteller unter dem Dach von General Motors (GM) sind: z.B. der Holden Astra ist baugleich mit dem Opel Astra. Da die KFZ Produktion der anderen Autohersteller weiter geht, können einzelne Ersatzteile für Opel problemlos beschafft werden. Der Opel Agila ist sogar fast baugleich mit dem Suzuki Swift, so dass die Japaner im Ernstfall mit Ersatzteilen aushelfen könnten. Zudem gibt es immer auch die Möglichkeit der gebrauchten Ersatzteile fürs Auto. Insbesondere dann, wenn die Originalteile knapp zu werden drohen wird der Markt mit den gebrauchten Auto Ersatzteilen Hochkonjunktur erleben. Es gibt also auch beim Eintreten des schlimmsten Falls noch Möglichkeiten, wie der Ersatzteilhandel am Leben gehalten werden kann. Die Opelfahrer können also getrost die Entwicklung abwarten und müssen nicht über vorzeitige Ersatzteillagerung nachdenken. Es würde lediglich eng wenn der gesamte GM Konzern die Produktion einstellen würde, so dass auch nicht mehr auf alternative Modelle zurückgegriffen werden könnte.
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